Aktuelles

Konzertreise nach Kiskunmajsa in Ungarn (23. Mai - 29. Mai 2010)


                                               Bericht unseres Schriftführers
Prolog

Ich weiß gar nicht wie ich anfangen soll – soll ich sagen „was lange währt wird endlich wahr“ oder „auf die Plätze, fertig, los“? Seit unser Mitspieler Wilbert Preisendanz und seine Frau Sylvia ihre Urlaubsresidenz in Kiskunmajsa bezogen haben gibt es die Diskussion, ob wir sie nicht mal besuchen sollen. Im November 2009, 20 Jahre nach unserer Konzertreise nach Hennersdorf bei Wien, nahmen dann die Vorbereitungen ihren Lauf. Und jetzt ist es soweit: Am Pfingstsonntag in aller Frühe startet der HFW-Express mit fast allen Aktiven des 1. Orchesters und deren Familien sowie dem Fan-Club nach Kiskunmajsa in Ungarn. Eine Woche mit vielen Aktivitäten liegt vor uns. Neben Relaxen und Baden, Essen und Trinken, Budapest erkunden, Reiterspiele in der Puszta erleben und eine Weinprobe in einem von 1.200 Weinkellern in Hajos genießen, wird unser Konzert im Kulturhaus von Kiskunmajsa am Freitag, dem 28. Mai 2010, der Höhepunkt unserer Konzertreise sein.
Hier ein Auszug aus dem Programm: „A madarász“ „Keringö Johann Strauss-töl“ „Svob dallamok“ „Románc“ und „Magyar Tánc Nr. 6“. Neben den Harmonika-Freunden wird eine Ungarische Tanzgruppe das Programm mitgestalten. Wir freuen uns auf das Konzert und hoffen auf viele Konzertbesucher.
Das Konzert findet als Benefizkonzert unsererseits für kulturelle Zwecke der Gemeinde Kiskunmajsa statt. Die Kosten für die Reise werden von den Mitreisenden selbst getragen. Wir schauen vorwärts auf diesen Ausflug in unserem 46. Vereinsjahr.

Momente unserer Reise - Bericht
Die ungarische Grenze liegt hinter uns. Die Stimmung im Bus ist ausgezeichnet, obwohl man schon seit 4 Uhr in der Früh unterwegs ist. Das Entertainment-Team schlägt wieder zu. Die neue Aufgabe: Ein Lied ist zu erlernen und wenn die Melodie dann „sitzt“ ist dichterisches Können gefragt. Die Melodie soll einen neuen Text erhalten, einen Text, der zu unserer Fahrt, vor allem zu unserer Ankunft passt, da es auch gleich uraufgeführt werden soll. Das Lied heißt (wie könnte es auch anders sein): „Dort drunt’ im schönen Ungarland“. 7 neue Verse und einen tollen Refrain erhält das Lied. Bald danach verlassen wir die Autobahn und fahren die letzten 20 km auf der Landstraße. Da steht auch schon das Auto mit Wilbert und gibt uns das Geleit bis vor das Eingangstor von unserem „Mittelpunkt“, der Tanya von Sylvia und Wilbert. Außer diesen beiden begrüßen uns Willy und die Familie Schöpfer und zwei große Hunde freudig mit allem was man nach 14 Stunden Busfahrt braucht. Und wir singen das Lied, das wir zuvor gedichtet haben. Auf dem Schwenkgrill werden die mitgebrachten „Spezialitäten“ gegrillt und am Lagerfeuer klingt der Abend fröhlich aus. Selbst der Marsch der „Holzhäusler“ spät am Abend zu den 2,5 km entfernten Holzhütten kann der guten Stimmung keinen Abbruch tun. Der Pfingstmontag begrüßt uns mit hellem Sonnenschein, so wie es die ganze Woche dann auch sein wird. Wir haben so schönes Wetter, „dass man zwei daraus machen könnte“. Wir lassen es geruhsam angehen – der Bus hat Ruhetag – wir besichtigen eine Paprikaplantage in der Nähe unserer Quartiere, viele gehen in das gleich daneben liegende Thermalbad mit vielen Becken und Riesenrutschen, die Spieler halten die erste Probe im Garten ab und am Spätnachmittag trifft man sich auf der Tanya um den Kesselgulasch, den ein Bekannter von Wilbert für 50 hungrige Mäuler am Feuer im Garten zubereitet hat, zu verspeisen. Es gibt wieder ein Lagerfeuer und gute Gespräche und dabei dürfen natürlich auch ungarischer Wein und Bier und auch „Palinka und Unicum“ nicht fehlen.

Die Sonne begrüßt uns am Dienstagmorgen. Wir frühstücken gemütlich und steigen anschließend in unseren Bus, der uns in die Puszta bringen wird. Unser Ziel ist die Bugacpuszta im Nationalpark Kiskunság. An der „Csarda“ werden wir von jungen Leuten in traditioneller ungarischer Tracht erwartet. Sie kredenzen leckeres Gebäck sowie „Palinka“ für die Großen und „Alkoholfreies“ für die Kleinen bis uns die Gespanne für die Kutschfahrt hinein in die Bugacpuszta abholen. Es ist ein einmaliges Erlebnis. Alle genießen die flotte Fahrt. Nach unserem Besuch im „Haus der Natur“ dürfen wir Esel, Wollschweine und Graurinder und die Vorführungen der Pusztareiter bewundern. Beeindruckt steigen wir in die Pferdewagen, die uns zurück zur „Csarda“ zum Mittagessen bringen. Bei Zigeunermusik verspeisen wir Gulaschsuppe, Gegrilltes mit Beilagen und Aprikosenpalatschinken. Am frühen Abend werden wir auf dem Anwesen Schöpfer zum „Pizzabackfest“ erwartet. Die Tische sind schön gedeckt, der Backofen im Freien ist heiß – und Familie Cavalcante mit Helfern ist im Einsatz um für alle super leckere Pizzas zu backen. Kaum ist die letzte Pizza aus dem Ofen wird das Fest jäh durch einem Gewittersturm beendet. Rainer, zusammen mit seiner Familie und mit seinem „Entenmobil“ nach Kiskunmajsa angereist, erbarmt sich der Blockhäusler. Verteilt auf 3 Fuhren transportiert er uns, unter Einsatz aller PS, die seine Ente bietet, und mit allem fahrerischen Können, auf der schlammigen Piste in die 2,5 km entfernten Blockhütten. War ich froh darüber, nicht laufen zu müssen! Mit dem Sprichwort „nur der frühe Vogel fängt den Wurm“ besteigen wir am Mittwochmorgen um 6 Uhr unseren Bus für den Ausflug nach Budapest. Rita und Monika vom Tourist-Office, unsere Reiseführerinnen, zeigen uns die Schönheiten der Stadt und bringen uns die Geschichte näher. Wir besichtigen in Buda den Burgpalast, die Fischerbastei und die Matthiaskirche, schlendern anschließend durch die Straßen von Pest und beenden die Stadtführung am Heldenplatz. Auf der Rückfahrt kehren wir - wie bei einem Ausflug von Kiskunmajsa nach Budapest üblich - in einer „Csarda“ ein und genießen ungarisches Essen mit sehr schöner Zigeunermusik.
Der Donnerstag beginnt für die Musiker mit der ersten Probe im Kulturhaus. Die anderen lassen die Seele baumeln oder bummeln durch den Ort. Um die Mittagszeit bringt uns unser Bus in das Presshäuserdorf Hajos mit seinen 1.200 Weinkellern. Wir werden gastfreundlich zum traditionellen „Pörkölt-Essen“ = Kesselgulasch erwartet. Bei der anschließenden Führung durch das Presshäuserdorf werden unsere Fragen zu den Eigenheiten dieses Dorfes beantwortet. Und natürlich darf das Wichtigste nicht fehlen. Familie Varga öffnet für uns ihren Weinkeller zur Weinprobe. Unsere Kinder genießen in dieser Zeit den erst 4 Wochen alten, neuen Spielplatz in Hajos. Auf der Heimfahrt steht noch ein besonderer Genuss an: Besuch der berühmten „Weltbesten Eisdiele mit Cafe“ in Soldvadkert. Da wird geschlemmt….
Unser Aufenthalt in Ungarn neigt sich dem Ende entgegen. Es ist Freitagmorgen und die Sonne scheint. Wie an jedem Morgen zuvor kommt der „Brötchen-Lieferservice“. Doch etwas ist anders. Ich weiß, was es ist. Es ist die Spannung vor einem Konzert. Man will es zwar nicht wahrhaben, aber sie ist da. Und wir haben keinen Heimvorteil (.. wie man beim Fußball sagt). Unser Busfahrer holt uns Spieler und unser „Helfer-Team“ am Vormittag pünktlich für die Fahrt zur Hauptprobe im Kulturhaus ab. Der Saal, in dem das Konzert stattfinden wird, bietet Platz für fast 380 Personen. Die Zuhörer sitzen wie in einem Kino in aufsteigenden Stuhl- bzw. Sesselreihen. Vor der Bühne gibt es einen Orchestergraben wie in einem richtigen Konzerthaus. Obwohl es draußen über 25 Grad Celsius hat, ist es im Saal kühl. Während wir unser Konzertprogramm proben schmücken Sylivia & Team die Bühne. Unser Vorhaben in der Pause Getränke und einen kleinen Imbiss anzubieten lassen wir fallen, da dies gegen gesetzliche Vorgaben verstoßen hätte. Da damit die Vorbereitungen plötzlich wesentlich geringer sind wird uns ein freier Nachmittag geschenkt. Nach dem Mittagessen in der Stadt und der Rückfahrt in die Unterkünfte kann somit jeder tun, was er möchte. Dies ist für mich und Cinzia die erste Gelegenheit, endlich auch das schöne Thermalbad zu besuchen. Zusammen mit einigen von uns, die das Bad schon kennen, genießen wir das warme Wasser in den verschiedenen Außenbecken und lassen uns im Wellenbad treiben. Die Zeit vergeht wie im Fluge und schon müssen wir das Vergnügen abbrechen und uns für den Abend richten. Fast alle Stühle im Saal sind besetzt als wir mit „Grüß euch Gott, alle miteinander“ aus der Operette „Der Vogelhändler“ das Konzert eröffnen. Die anschließende Begrüßung in Worten erfolgt durch Dieter Staiger auf Deutsch und dem Bürgermeister a.D. von Kiskunmajsa auf Ungarisch. Er hat es auch übernommen, die Ansage der weiteren Musiktitel durch Rita jeweils auf Ungarisch zu wiederholen. Unser Melodienreigen bringt das Publikum zum mitsummen, ja zum mitsingen – es ist begeistert. Die Tanzvorführungen der ungarischen Tanzgruppen – beginnend mit den ganz Kleinen von ca. 3 Jahren bis hin zu den Großen - sind beeindruckend. Auch unsere modernen Rhythmen kommen bei den Zuhörern prächtig an. Erst nach mehreren Zugaben und dem Versprechen, wieder zu kommen, dürfen wir die Bühne verlassen. Mit einem gemütlichen Ausklang auf der Tanya von Sylvia und Wilbert zusammen mit unseren neuen Freunden in Ungarn endet dieser so ereignisreiche Tag. Noch einmal kommt der „Brötchen-Lieferservice“ am frühen Samstagmorgen. Es wird gefrühstückt, gepackt und Abschied genommen von Kiskunmajsa, der Stadt im Schwerpunkt von Ungarn.
Auf der Rückfahrt bietet das Entertainment-Team wieder volles Programm. Nach 14 Stunden Busfahrt kommen wir müde aber immer noch fröhlich in Weil an. Alle sind sich einig: Diese Konzertreise war einzigartig.
Ergänzend möchte ich noch anmerken, dass das Konzert ein Benefizkonzert von uns für das György Konecsni Kulturhaus in Kiskunmajsa war. Wir bedanken uns bei der Stadt Kiskunmajsa, dass wir das Kulturhaus nutzen durften und uns eine so große Gastfreundschaft entgegengebracht wurde. Ein „Dankeschön“ auch an alle Spieler mit ihren Familien und alle anderen Mitglieder und Freunde, die diese Konzertreise durch ihre Teilnahme möglich machten.

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DHV Solo- Duo-Wettberb 19. April 2010: 3 mal SEHR GUT
Herzlichen Glückwunsch unseren  Teilnehmern Megan Faustmann, Carla Steimle
und Sebastian Renken


Am Samstag, dem 17. April 2010 fand der 30. Jugendwettbewerb für Akkordeon-Solo und Duo des Bezirks Würm-Nagold in Böblingen statt. 48 Solisten und 12 Duos aus 18 Vereinen hatten sich angemeldet. Und was für uns besonders erfreulich ist: diesmal waren nach vielen Jahren der „Abstinenz“ wieder auch 3 junge Akkordeonspieler von uns dabei:
In der Altersgruppe Ib – Akkordeon-Solo – spielte Sebastian Renken 3 Musikstücke: das Pflichtstück „New Jeans“ sowie seine beiden Wahlstücke: „s’Schwarzwaldzügle“ und „Wettrennen“ alle 3 komponiert von A. Jekic.
In der Altersgruppe II – Akkordeon-Duo – zeigten Carla Steimle und Megan Faustmann ihr Können: sie spielten eine Suite in 3 Sätzen, komponiert von ihrem  Akkordeonlehrer, Martin Hauke: „Good Mood“ mit den Sätzen 1: Pop, II: Balade und III: Rock.
Alle 3 Spieler erhielten ein „Sehrgut“ für die gezeigten Leistungen. Wir gratulieren herzlich möchten uns bei den 3 Spielern und ihren Eltern für den Einsatz bedanken und natürlich sind wir gespannt auf die nächsten Auftritte. Zuletzt auch noch ein Dankeschön an unseren musikalischen Leiter, Martin Hauke, der die Teilnahme von Sebastian, Carla und Megan am Jugendwettbewerb vorbereitet und geleitet hat.

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Schnelleinstieg zu den neuesten Bildern:  Bildergalerie

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Projekt Musikgarten:  

Unser neuer Kurs hat bereits begonnen. Sie sind herzlich willkommen noch einzusteigen. Der Kurs ist immer montags um 9:30 Uhr im Haus Musik – Kommen Sie doch einfach zum „Schnuppern“ vorbei!

Wir haben noch Plätze frei.

Gemeinsam musizieren für Kleinkinder ab 18 Monaten mit ihren Familien

Im Musikgarten wird in der Gruppe getanzt, gesungen, mit einfachen Instrumenten gespielt, Lieder, Klänge und Geräusche angehört, sich mit Reifen und Tüchern bewegt und vieles mehr. Die Kinder haben die Möglichkeit ohne vorgegebene Leistungserwartung Musik aufzunehmen, zu erleben und mit Freude selbst zu gestalten.

In der Gruppe sind bis zu 5-8 Paare, jeweils ein Kind mit einem Betreuer (Mutter, Vater, Oma, Opa)

Achtung Termin: Montags um 9:30 Uhr,

35 Min. außerhalb der Schulferien im Haus der Musik

Kosten: Monatsgebühr € 15,-- plus Mitgliedsbeitrag HFW € 12,--/Jahr

Für Fragen oder Anmeldungen: 07157/62579, e-mail helga.staiger@hfw-is.de oder bei der Kursleiterin Frau Stefanie Hauke 07034/644863, e-mail stefanie.hauke@hfw-is.de

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Ein Jahresüberblick mit den HFW-Terminen für 2010 sowie interessante Veranstaltungen 'rund um Musik und das Akkordeon' unserer Nachbargemeinden unter 'Termine im Überblick'.

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